Montag, 25. Februar 2013

Über Stuttgart ...

Nun ist es soweit. Das (erste von hoffentlich drei) "Spiel des Jahres" vor der Brust, am Mittwoch geht es ins Ländle zum Pokal-Viertelfinale beim VfB. 10 Jahre nach dem letzten Viertelfinalauftritt des VfL (3:4 i.E. gegen Kaiserslautern) und 25 Jahre nach dem letzten Pokalfinale macht sich leise Hoffnung rund um die Castroper breit. Sogar ein eigener Schal wurde entworfen und den 2.500 Auswärtsfahrern quasi zum Selbstkostenpreis angeboten.

 
Das Spiel gegen den MSV Duisburg ist abgehakt. Es war keine schlechte Leistung des VfL. 17 Flanken, 8 Ecken, 11 Torschüsse sind ok. Der Sonntagsschuss von Perthel in der 89. Minute war dann schlichtweg etwas von dem Pech, was unser Gegner (1860) in der Woche zuvor in Masse hatte.

 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Und jetzt mal 11 gegen 11...



Bereit fürs Rückspiel...
Wie groß der Stein war, der den Bochumern am Freitag vom Herzen gefallen war, lässt sich auch aus dem Interview mit Trainer Neitzel direkt nach dem Spiel erahnen. Aufgrund meiner letzten Einlassungen in der westline-Kolumne hatte sich sogar ein Verantwortlicher des VfL gemeldet. In einem fast halbstündigen Telefonat konnten wir die Einschätzung der allgemeinen Situationen und besonders der Bewertung des Regensburg-Spiels austauschen. Auch dies hat deutlich gemacht, dass die Stimmung im Umfeld beim VfL genau registriert wird.  

Dienstag, 12. Februar 2013

Aschersonntag


Man kann sich Karneval leider
nicht alles schön trinken..
Es gibt Spiele, da weiß man schon nach wenigen Minuten, dass es kein gutes Ende nehmen wird. So am Sonntag. Den Karnevalsumzug in Leverkusen hatte sich noch nicht ganz formiert, da wurden mir und gut 10.000 anderen Jecken im Ruhrstadion von Beginn an ein Festival der Unzulänglichkeiten geboten. 27% Fehlpassquote, drei Torschüsse und erst in der 85. Minute die einzige Ecke für das Heimteam. Wohlgemerkt gegen den Tabellenletzten. Was ein Grauen. Und nein, die vertretbare rote Karte gegen war nicht die Schlüsselszene des Spiels. Der VfL war vorher und nachher gleichermaßen ideenlos, vollkommen hilflos in den Kreativ- und Offensivabteilungen.

Freitag, 1. Februar 2013

Bochumer können auch andersherum rechnen

Endlich vorbei die Winterpause, Jahresaufgalopp in der Ostalb, wo zum traditionellen Römerlager und den Jazztagen jeweils rund 12.000 Gäste kommen. Zum heimischen Fußballverein pilgern solche Massen nur, wenn es gegen Kaiserslautern oder Köln geht und die Gäste entsprechende Horden mitbringen. Das letzte Heimspiel gegen den MSV Duisburg besuchten gerade einmal 4.500 Menschen. Und das trotz einer mehr als respektablen ersten Zweitligasaison des VfR. Vor dem 0:1 gegen den MSV standen sie auf Platz 5. Am heutigen Freitagabend werden 90% die fleißigen Menschen aus der Stadt mit dem Adler und dem Aal im Wappen wohl auch besseres zu tun haben als sich den Auftritt des Rückrundentabellenführers anzuschauen. 6.000 Zuschauer werden erwartet.