Montag, 31. Dezember 2012

VfL 2013

Ein neues Jahr. Wieder neue Hoffnung. 2012 ist besser zu Ende gegangen, als es lange Zeit aussah. Der VfL taumelte von einem Tiefpunkt um nächsten. Die Saison 2011/12 wurde gerade so in Ziel gerettet. 2012/13 sollte alles besser werden. Doch Trainer Bergmann war weg, bevor der Winter kam. Mit seinem Ex-Co Karsten Neitzel veränderte sich erst einmal nict viel. Warum auch? Doch zum Ende gab es 3 Siege mit 10:0 Toren und den Einzug ins Pokalviertelfinale. Das lässt hoffen, doch die Gefahr eines Rückfalls ist da. Denn der VfL ist halt der VfL...
 
Allerdings glaube ich, dass der VfL die Saison ordentlich über die Bühne bingt und zwischen Platz 9 und 12 landen wird. Selbst eine Pokalsensation ist dem Team zuzutrauen, in Stuttgart kann man jederzeit gewinnen. Das hat Hoffenheim und Molde auch geschafft und im Achtelfinale war Zweitligist Köln ebenbürtig.
 
Also hoffen wir auf ein gutes Jahr 2013. Ein paar mehr Zuschauer, einen Zahlungseingang aus der Türkei, noch eine Saison mit Goretzka, wenigen Verletzungen (auch wenn dieser Wunsch für Dabro zu spät kommt).
 
Allen VfL-Fans und VfL-Freunden ein gutes Jahr!
Wen lieben wir???

Dienstag, 18. Dezember 2012

Abseits und Eigentor

Mit einem 4:0 feierte der VfL den zweiten Sieg der jungen Rückrunde, revanchierte sich für die gleichhohe Peite in der Hinrunde und gab den rund 10.000 Zuschauern ein Stück Hoffnung zurück. Hoffnung, die am Mittwoch im Pokal-Achtelfinale gegen 1860 München einem versöhnlichen Jahresabschluss weichen soll. Während die Bochumer Mannschaft (relativ) glänzte spielten sich die unschönen Szenen diesmal im Bochumer Fan-Bereich ab. Die Ultras wollten den 12:12-Aktionen noch eins obendrauf setzen und forderten per Spruchband die Ostkurve zu 90-minütigen Schweigen auf. Eine Anordnung, der umgehend nicht gefolgt wurde. Auch die Trommler in der Ostkurve nutzten ihre Musikinstrumente nicht, auch wenn ein großer Teil der Kurve “Wir wolln die Trommeln hörn“ skandierte. Die Situation zwischen Boykotteuren und Unterstützern eskalierte zeitweilig über die Mittelfinger hinaus und volle Bierbecher wechselten auf kürzestem Wege ihren Standort. „Ultras raus“ und „Ohne Ultras gewinnen wir jedes Spiel“ schallte durchs Stadion. Unbeeindruckt vom Support-Boykott feuerte ein Großteil der Anhänger von Block A über die Ostkurve bis hin zur Haupttribüne ihre Mannschaft an. Mit Erfolg und mit Freude.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Zweimal werden wir noch wach

Mindestens haltbar bis...
So ungeheuer wichtig der Sieg in Dresden war, so sehr sollte vermieden werden, diesen Erfolg jetzt wieder als Wendepunkt, großen Schritt nach vorne oder Beleg für eine grundsätzliche richtige Entwicklung zu bewerten. Dass der VfL mit einem 2:0 in die Halbzeit gegangen ist, spottete jeder Statistik. 15:5 Torschüsse, 8:0 Ecken für die Gastgeber, eine Fehlpassquote von 31,5%, unter 40% Ballkontakt und nur 43% gewonnene Zweikämpfe. Zusammen mit dem törichten Platzverweis hätte das Spiel hier bereits für Dynamo Dresden entschieden sein müssen.

Freitag, 7. Dezember 2012

Die Stollen sind wichtig

Die erneute Talfahrt des VfL hat mit Erreichen des 16. Tabellenplatzes zu Beginn der Rückrunde ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.  Nun folgt das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden und es gehört nicht viel Fantasie dazu, um sich einen verhagelten 2. Advent vorzustellen.

Das Gute vorweg: In Berlin haben die Schönredner einiges besser gesehen als in den Spielen zuvor. Gehört zwar nicht viel dazu, aber immerhin. Trainer Neitzel findet dass die Mannschaft gut trainiert habe. Auch das ist aller Ehren wert, denn das Wetter ist ja eher dazu angetan, sich mit Rücken abzumelden und erst mal ne Runde Wohlfühlpaket abzuholen. Und immerhin wurde das Hinspiel gegen Dresden gewonnen. Wir erinnern uns noch dunkel an das Gefühl, auf dem zweiten Tabellenplatz zu stehen.