Montag, 19. Dezember 2011

Träumen verboten - Pokal-Achtelfinale gegen die Bayern

Bochum scheint elektrisiert zu sein. Alle träumen von der Pokalsensation. Vergangene Schlachten und alte Helden werden bemüht. 1968 bezwang man die Bayern im Halbfinale mit 2:1. 1982 war man nochmal knapp dran. Dieses Mal siegten die Bayern im Halbfinale glücklich und, wie es die Legende sagt, durch tatkräftige Unterstützung des Schiedsrichters mit 2:1. Am Dienstag soll es wieder knapp werden. Ein Pokalfight vor ausverkauftem Haus und unter Flutlicht. Alles ist vorbereitet und nur die Hauptakteure müssen noch ihre Leistung bringen...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ein Spiel, das keinen interessiert...

Wenn am Samstag um 13:00 Uhr in Bornheim ein Pfiff ertönt, dann dürfte das nicht viele interessieren. Naturgemäß kommen nicht viele Zuschauer zu den Heimspielen des FSV Frankfurt, beim letzten Auftritt gegen Paderborn waren es 2.800... - Das wundert nicht, den der FSV hat noch keines seiner (bisher neun) Heimspiele in dieser Saison gewinnen können. Der VfL kommt mit der "Empfehlung" von zwei Auswärtssiegen nach Frankfurt und verschwendet natürlich wenig Gedanken an das Spiel am Samstag. Denn am Dienstag kommt der FC Bayern nach Bochum und da will man natürlich was zeigen. Das macht für mich keinen Sinn, ich will, dass der VfL in Frankfurt einen Sieg einfährt und in der oberen Tabellenhälfte überwintert. Ein Saisonziel, dass plötzlich eine neue Qualität hat.

Sportsgeist statt Geisterspiel

Mein Ticket:
Block 30, Reihe 1, Platz 26
Gegen die Zerstörung der Vereine durch Krawallmacher und Pyroschwachmaten.
Ich hab ein Geisterspiel-Ticket geordert und hoffe, dass die Aktion dem FC Hansa hilft, gemeinsam mit vielen anderen die Probleme in den Griff zu bekommen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Hinrundenfazit

Der Schein trügt...
Wenn vor der Saison gesagt worden wäre, der VfL gewinnt das letzte Hinrundenspiel mit 6:0, dann hätten alle freundlich genickt und die Vorstellung gehabt, der Aufstiegsfavorit würde damit an der Ligaspitze überwintern und zudem ein überragendes Torverhältnis aufweisen. Die Realität ist aber eine andere. Der Sieg gegen Aue vermag der gebeutelte VfL-Seele nur ein wenig vorweihnachtlichen Trost spenden. Zu gruselig waren die allermeisten der 16 Spiele zuvor und zu ernüchtern ist der Blick auf die Statistik. Gegen die führenden sieben Teams der Tabelle (und dazu gehören auch Paderborn, Braunschweig und Union Berlin) konnten die Bochumer keinen einzigen Punkt holen und mit 3:20 eine mehr als ernüchternde Torausbeute vorweisen. Somit liegen das Aufstiegs-Relegationsteam mit 20 Punkten auf Platz 10 der Tabelle und 16 Punkte vom letztjährig erzielten Tabellenplatz entfernt. Zum Vergleich: 2010/2011 war der VfL zur Halbzeit mit 28 Punkten auf Rang 8 und "nur" 5 Punkte von Rang entfernt. In diesem Jahr ist die Spitze der Liga nicht nur Stärker sondern auch breiter. Fortuna Düsseldorf scheint nichts aufzuhalten, auch Frankfurt, Fürth und St. Pauli spielen weitgehend konstant. Paderborn überrascht Woche für Woche, ähnlich wie Aue im letzten Jahr. Selbst wenn der VfL ein Stückchen besser gewesen wäre, der Aufstieg wäre trotzdem noch unendlich weit weg.