Donnerstag, 31. März 2011

Schlimmer geht's nimmer: Montags am Bornheimer Hang

Nein, ich werde nicht das einzigartige Vereinslied des FSV Frankfurt als Aufhänger für diese Partie nehmen. Das kommende Wochenende wird, davon bin ich fest überzeugt, für viele Dinge das entscheidende sein. Nach zwei Wochen Pause ist es immer wie ein neuer Start für die Mannschaften. Da kann schon mal einer, der einen guten Lauf hat, überraschend ins Straucheln kommen und andere, die man auf dem absteigenden Ast wähnt, zur neuen Frühlingsblüte erwachen. Das kann natürlich auch auf das Duell des VfL in Frankfurt zutreffen. Nach den wenig souveränen aber erfolglosen Spielen zuletzt, könnte eine Niederlage in dieser Phase schon ein Niederschlag sein. Daher muss der VfL gegen diesen Gegner und in dieser Phase der Saison unbedingt (souverän) gewinnen.

Sonntag, 27. März 2011

Tabellenrechner

Spielfreies Wochenende. Wie gruselig. Schön, dass mit Matthias Ostrzolek und Kevin Vogt gleich zwei VfL-Spieler erstmals den Jung-Adler auf der Brust tragen durften und beim 3:1 Sieg gegen die Niederlande eine gute Partie abgeliefert haben. Beide haben jüngst neue Verträge in Bochum unterschrieben: Vogt bis 2014, Ostrzolek bis 2013. Am 29. März spielt die U21 in Kassel gegen Italien. Für Zlatko Dedic (0:1 gegen Italien) und Ümit Korkmaz (0:2 gegen Belgien) verlief das Wochenende nicht so erfolgreich. Auf beide werden wir bei der EM wohl verzichten müssen.

Dienstag, 22. März 2011

Was ist der Plan?

Die Geschichte des gestrigen Abends ist schnell erzählt. Der VfL hat in einem schlechten Spiel vor 16.558 Zuschauer (Netto) einen glänzenden Mimoun Azaouagh in seinen Reihen, eine Torchance, gewinnt durch eine schöne Vollendung dieser durch den gerade eingewechselten Federico mit 1:0, setzt seine Serie mit unglaublich vielen Spielen ohne Niederlage fort, schafft sich sogar ein kleines Polster auf die Verfolger und dürfte deren Zahl gestern auf zwei reduziert haben. - So weit so gut.

Samstag, 19. März 2011

Mehr Netto beim VfL

Einen bedeutenden Schritt kann der VfL am Montag machen. Mit einem Sieg gegen Cottbus könnte nach dem MSV Duisburg ein weiterer Konkurrent um die ersten drei Plätze ausgeschaltet werden. Im direkten Spieltagstopduell zwischen Aue und Fürth verliert zumindest ein weiterer Kandidaten Punkte. Es bedarf also "nur" eines Sieges...

Montag, 14. März 2011

Heiße Spielchen beim VfL

Nachdem der VfL am Sonntag mit einem turbulenten 3:1 bei Alemannia Aachen die "Mini-Krise" überwinden und das 13. Spiel ohne Niederlage in Folge beenden konnte, schlug es am Montag erneut dreimal ein. Die Verträge von Funny Heinemann, dem Technischen Nachwuchsleiter Jürgen Heipertz und dem Trainer der II. Mannschaft, Nico Michaty, werden nach Saisonende nicht verlängert. Während Michaty die bisher erfolgreich Rückrunde zu Ende bestreiten darf, sind Heinemann und Heipertz ab sofort freigestellt. Neuer Trainer der II. wird Iraklis Metaxas, der seinerzeit mit Heiko Herrlich zum VfL kam und derzeit als Spielbeobachter tätig ist.

Sonntag, 13. März 2011

Stadion an der Schleissheimer Straße

Unverhofft kommt oft... Bei einem recht kurzfristigen Ausflug mit Mutter nach München wollte ich zumindest ein Stückchen Fußballkultur mitnehmen. So bot sich ein Besuch des Stadions an der Schleissheimer Strasse an, vordringlich am Donnerstag, um das EL-Spiel von Bayer Leverkusen dort zu verfolgen. Wie ich aber feststellen musste, war an diesem Abend dort aber die Aufnahme der Sky-Sendung "Mein Stadion" mit Ulli Potowski, Esther Sedlazek und Jimmy Hartwig vorgesehen. Und dieses Event war natürlich ausverkauft. Ein kurzer und herzlicher Mailaustausch mit Inhaber Holger Britzius ermöglichte uns aber doch noch den Besuch. Und damit nicht genug. Als "Exoten" durften wir mit Jimmy und Ulli am Stammtisch sitzen.


Donnerstag, 10. März 2011

Die Kartoffelkäferfrage: Wer besteigt am Sonntag wen?

Der VfL durchlebt gerade eine Durststrecke. Nach acht Siegen in Folge gab es in den letzten vier Partien nur einen Sieg und drei wenig überzeugende Punktgewinne. Vor allem die Offensiv-Auftritte bereiten Sorgen, ist der VfL doch offenkundig nicht in der Lage, einen Gegner auch mal an die Wand zu drücken. Ein klarer Unterschied gegenüber den Aufstiegskonkurrenten aus Berlin und Augsburg. Auffällig beim 1:1 gegen den KSC war für mich zudem die extreme Ungenauigkeit von Bönig und vor allem Kopplin, bei dem nicht nur viele getretene Bälle den Weg zum Gegner fanden sondern ebenfalls viele Einwürfe. Auch die Genialität von Korkmaz, Azaouagh und Federico blitzte nur punktuell und letztendlich erfolglos auf. Da blieb Aydin zunächst auf sich alleine gestellt und nur Teses Gewaltschuss vermochte im Kasten des Gegners einzuschlagen, nicht ohne zuvor vom eigenen Spieler noch abgefälscht zu werden. Für die nun folgenden entscheidenden Spiele bedarf es daher eines anderen Auftretens und vielleicht einer anderen Taktik. Aydin und Tese gemeinsam im Sturm wäre eine denkbare Option.

Mittwoch, 2. März 2011

Berlin, Brazzo, Scharinger - Zu Karneval in Bochum

Der MSV hat das DFB-Pokalfinale erreicht. Herzlichen Glückwunsch. Der MSV ähnelt dem VfL in vielen Dingen. Graue Maus zwischen 1. und 2. Liga. Kritisches Publikum und gegenüber der Konkurrenz aus dem Umland (u.a. Mönchengladbach, Leverkusen, Schalke, Dortmund) in vielen Bereichen restlos unterlegen. Die Zebras haben sich den Finaleinzug leidenschaftlich erkämpft. Ein funktionierendes Team, wie man auch nach dem Schlusspfiff deutlich erkennen konnte, und derzeit eine enge Verbundenheit zu den Fans. Ich wünsche dem MSV alles Gute in Berlin und hoffentlich auch in der Europa League!!!