Dienstag, 14. Oktober 2014

Wie kehrt der neue Besen auf der Mitgliederversammlung?

Die positive Ruhe beim VfL war schon beunruhigend. Die Neururer-Kritiker sind aktuell kaum laut und ernsthaft zu vernehmen, die Sestak-Millionen, die Transfers von Goretzka und Klostermann längst abgehakt und die Diskussionen drehen sich tatsächlich darum, welcher Spieler auf welcher Position und mit welchen Mitspieler die beste von zahlreichen Optionen ist…

Doch rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung hat der neue Besen im Amt des Vorstands Finanzen  mal eine Arbeitsprobe gegeben und gezeigt, wie er zu kehren gedenkt: Zu hinterfragende 150.000 Euro Einsparung durch Auflösung der Frauen- und Mädchenabteilung. Verbunden mit der Aussage, dass dies nicht die einzige und letzte Maßnahme sein wird, um den VfL finanziell gesund aufzustellen. Da bleibt den temporär entspannten VfL-Anhängern das Fiege in Halse stecken. Wie schlecht ist es um den VfL tatsächlich bestellt und was ist an Einschnitten, auch im personellen Bereich, noch zu befürchten? 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Frauen kosten Geld...


Wissen wir. Beim VfL sollen es 150.000 € im Jahr sein. Rechnet die andere Seite sind es vielleicht nur 100.000 €. Gleichwohl sind es Kosten und bei der wirtschaftlichen Situation des VfL, die sich ungleich schlechter darstellt als in München, Wolfsburg,Leverkusen, müssen alle Kosten auf den Prüfstand gestellt werden. Erst recht von einem neuen Finanzchef.

Ergebnis: Zu teuer für den VfL.

 Meine persönliche Meinung:  Der Frauenfußball interessiert mich nicht. Ich schaue am Wochenende nach, wie die VfL-Frauen gespielt haben  und freue mich, wenn sie gewonnen haben. Wobei es in der 2.Bundesliga Nord keinen Verein gibt, der irgendwelche positiven oder negativen Emotionen bei mir weckt. Kennt überhaupt einer die Teams der Liga? Lübars, Gütersloh, Cloppenburg und Meppen? 

Montag, 15. September 2014

Frankfurt, Leipzig, Leicester


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Auch wenn es wieder nicht zum ersten Liga-Heimsieg in der Saison gereicht hat und damit die Tabellenspitze geräumt werden musste, überwiegt beim VfL immer noch die Freude über das runderneuerte Team und die sechs Pflichtspielergebnisse.  Zu Recht! „Wer friert uns diesen Moment ein?“ bleibt man geneigt zu rufen, aber vielleicht geht die Serie ja noch ein Stück weiter. Mit dem FSV Frankfurt empfängt uns ja am kommenden Samstag ein Angstgegner, nach vier Niederlagen in Folge gegen die Bornheimer gilt es zu punkten und ich bin davon überzeugt, dass es aufgrund der Stürmerqualität klappen wird, zumal wir auswärts spielen, was uns momentan doch etwas mehr zugutekommt.

Widmen wir uns ein wenig der Drumherum. Während ich immer noch darauf warte, dass die guten Villis-Kontakte die erhofften ein-zwei größeren und finanzstärkeren Partner bringen, hat sich Peter Neururer einmal mehr laut und deutlich geäußert. Zu Lukas Klostermann samt seinem Berater und zu RB Leipzig. Beide Aussagen waren richtig. Lukas hat zu früh alles auf die Karte „Kohle“ gesetzt. In Bochum hätte er die Chance gehabt sich zu entwickeln und zu präsentieren. Wenn er die Qualität zeigt, die ihm unterstellt wird, hätten sich die lukrativen Vereine schon gemeldet und er hätte den nächsten Schritt zur richtigen Zeit machen können. Jetzt spielt er mit der Leipziger U19 gegen Kiel, Erfurt und Meppen gegen den Abstieg. Wenn er denn spielt… 

Dienstag, 27. Mai 2014

Sommerpause zum Vergessen

Stanislav Sestak erzielte 2009 alle Tore
beim 3:0 des VfL in Hoffenheim...
Bild: vfl-bochum.de
Normalerweise ist eine Sommerpause schon nach sieben Tagen eine Qual. Doch dieses Mal hab ich sie nicht nur herbeigesehnt sondern gehofft, sie dauert ewig. Oder zumindest so lange, bis an der Castroper Gras über so ziemlich alles gewachsen ist, was sich in den letzten Monaten so hartnäckig an der Oberfläche gehalten hat. Namen, Gesichter, Statistiken der letzten Saison sollen einfach in meiner Erinnerung so weit verdrängt werden wie das 1:6 in Oberhausen (2002), das 2:6 gegen TeBe (1999), das 1:3 in Wuppertal (1994) oder die Pokal-Niederlagen bei  Fortuna Köln (1:2, auch 1994) bzw. Union Berlin (0:1, 2000).

Dienstag, 18. März 2014

Helm auf! Baustellen in Bochum

Helm auf!
Baustellen in Bochum


Muss ich jetzt auch was zu Uli H. schreiben?

Der eminent wichtige Sieg des VfL in Aalen, begleitet von der Punktlosigkeit Bielefelds und Dresdens, lässt uns ein wenig aufatmen. Wegen des Ergebnisses, nicht wegen der Leistung. Sogar ein Stürmertor, immerhin das siebte in dieser Saison, gab es zu bejubeln. Endlich hat sich der VfL wieder in eine Situation gebracht, wo er mit einer kleinen Serie die Wunden der laufenden Saison zumindest oberflächlich heilen kann. Hatten wir in der Hinrunde nach dem Spiel und Sieg in Fürth noch die Chance, uns mit Erfolgen gegen die "vier Kleinen" aus Aalen, Sandhausen, Ingolstadt und Aue oben festzusetzen (was mit null Punkten misslang), könnten wir jetzt in diesen Duellen den Klassenerhalt nahezu sicherstellen. Der erste Schritt ist getan und ich bin fest davon überzeugt, dass aus den drei anderen Spielen mindestens fünf Punkte geholt werden.

Dienstag, 11. Februar 2014

Déjà-vu und der Lockruf des Kölschs



Nach sieben Wochen Winterpause bin ich mit angemessener Freude wieder in Richtung Castroper gezogen. was Ende letzten Jahres war hatte ich erfolgreich verdrängt. Der Blick auf die Tabelle und den Gegner zeigte klar den Weg: Sieg und zurück ins Mittelfeld. Viel schiefgehen sollte nicht, denn der VfL hatte ja "eine optimale Vorbereitung hingelegt, auch wenn mir das eine oder andere Ergebnis nicht gefallen hat", sagt der Trainer. - Hatte ich zwar nicht so in Erinnerung, aber ich bin ja kein Trainer. "Die Mannschaft brennt und will am Freitag endlich im heimischen Stadion gewinnen", zumindest damit waren wir auf gleicher Linie...
Das Fazit vorweg: Die erste Halbzeit war schlecht, die zweite eine Katastrophe, aber wem sag ich da. Schon die Aufstellung hatte mich stutzig gemacht. 5 geteilt durch 4 gleich 1, Rest 1 hatte ich in der Schule gelernt. Aber beim Fußball gelten wohl andere Gesetze. Der Blick nach vorne: Knippser Sukuta-Pasu und sonst nichts. Urplötzlich hatte in das Bild von Vratislav Lokvenc vor Augen. Keine Ahnung warum, vielleicht ein Taktik-déjà-vu? Und dann die dänische Sturmfrisur, die wohl am allermeisten darauf achtete, dass seine Haarpracht auch bei diesem Wetter hält. Der vierte unsägliche Auftritt in Folge und eine Degradierung in Zweite Mannschaft wäre die einzige logische Konsequenz. Aber damit tut man sich in Bochum schwer. Nicht mit Konsequenzen, aber mit logischen...