Montag, 15. September 2014

Frankfurt, Leipzig, Leicester


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Auch wenn es wieder nicht zum ersten Liga-Heimsieg in der Saison gereicht hat und damit die Tabellenspitze geräumt werden musste, überwiegt beim VfL immer noch die Freude über das runderneuerte Team und die sechs Pflichtspielergebnisse.  Zu Recht! „Wer friert uns diesen Moment ein?“ bleibt man geneigt zu rufen, aber vielleicht geht die Serie ja noch ein Stück weiter. Mit dem FSV Frankfurt empfängt uns ja am kommenden Samstag ein Angstgegner, nach vier Niederlagen in Folge gegen die Bornheimer gilt es zu punkten und ich bin davon überzeugt, dass es aufgrund der Stürmerqualität klappen wird, zumal wir auswärts spielen, was uns momentan doch etwas mehr zugutekommt.

Widmen wir uns ein wenig der Drumherum. Während ich immer noch darauf warte, dass die guten Villis-Kontakte die erhofften ein-zwei größeren und finanzstärkeren Partner bringen, hat sich Peter Neururer einmal mehr laut und deutlich geäußert. Zu Lukas Klostermann samt seinem Berater und zu RB Leipzig. Beide Aussagen waren richtig. Lukas hat zu früh alles auf die Karte „Kohle“ gesetzt. In Bochum hätte er die Chance gehabt sich zu entwickeln und zu präsentieren. Wenn er die Qualität zeigt, die ihm unterstellt wird, hätten sich die lukrativen Vereine schon gemeldet und er hätte den nächsten Schritt zur richtigen Zeit machen können. Jetzt spielt er mit der Leipziger U19 gegen Kiel, Erfurt und Meppen gegen den Abstieg. Wenn er denn spielt… 

Dienstag, 27. Mai 2014

Sommerpause zum Vergessen

Stanislav Sestak erzielte 2009 alle Tore
beim 3:0 des VfL in Hoffenheim...
Bild: vfl-bochum.de
Normalerweise ist eine Sommerpause schon nach sieben Tagen eine Qual. Doch dieses Mal hab ich sie nicht nur herbeigesehnt sondern gehofft, sie dauert ewig. Oder zumindest so lange, bis an der Castroper Gras über so ziemlich alles gewachsen ist, was sich in den letzten Monaten so hartnäckig an der Oberfläche gehalten hat. Namen, Gesichter, Statistiken der letzten Saison sollen einfach in meiner Erinnerung so weit verdrängt werden wie das 1:6 in Oberhausen (2002), das 2:6 gegen TeBe (1999), das 1:3 in Wuppertal (1994) oder die Pokal-Niederlagen bei  Fortuna Köln (1:2, auch 1994) bzw. Union Berlin (0:1, 2000).

Dienstag, 18. März 2014

Helm auf! Baustellen in Bochum

Helm auf!
Baustellen in Bochum


Muss ich jetzt auch was zu Uli H. schreiben?

Der eminent wichtige Sieg des VfL in Aalen, begleitet von der Punktlosigkeit Bielefelds und Dresdens, lässt uns ein wenig aufatmen. Wegen des Ergebnisses, nicht wegen der Leistung. Sogar ein Stürmertor, immerhin das siebte in dieser Saison, gab es zu bejubeln. Endlich hat sich der VfL wieder in eine Situation gebracht, wo er mit einer kleinen Serie die Wunden der laufenden Saison zumindest oberflächlich heilen kann. Hatten wir in der Hinrunde nach dem Spiel und Sieg in Fürth noch die Chance, uns mit Erfolgen gegen die "vier Kleinen" aus Aalen, Sandhausen, Ingolstadt und Aue oben festzusetzen (was mit null Punkten misslang), könnten wir jetzt in diesen Duellen den Klassenerhalt nahezu sicherstellen. Der erste Schritt ist getan und ich bin fest davon überzeugt, dass aus den drei anderen Spielen mindestens fünf Punkte geholt werden.

Dienstag, 11. Februar 2014

Déjà-vu und der Lockruf des Kölschs



Nach sieben Wochen Winterpause bin ich mit angemessener Freude wieder in Richtung Castroper gezogen. was Ende letzten Jahres war hatte ich erfolgreich verdrängt. Der Blick auf die Tabelle und den Gegner zeigte klar den Weg: Sieg und zurück ins Mittelfeld. Viel schiefgehen sollte nicht, denn der VfL hatte ja "eine optimale Vorbereitung hingelegt, auch wenn mir das eine oder andere Ergebnis nicht gefallen hat", sagt der Trainer. - Hatte ich zwar nicht so in Erinnerung, aber ich bin ja kein Trainer. "Die Mannschaft brennt und will am Freitag endlich im heimischen Stadion gewinnen", zumindest damit waren wir auf gleicher Linie...
Das Fazit vorweg: Die erste Halbzeit war schlecht, die zweite eine Katastrophe, aber wem sag ich da. Schon die Aufstellung hatte mich stutzig gemacht. 5 geteilt durch 4 gleich 1, Rest 1 hatte ich in der Schule gelernt. Aber beim Fußball gelten wohl andere Gesetze. Der Blick nach vorne: Knippser Sukuta-Pasu und sonst nichts. Urplötzlich hatte in das Bild von Vratislav Lokvenc vor Augen. Keine Ahnung warum, vielleicht ein Taktik-déjà-vu? Und dann die dänische Sturmfrisur, die wohl am allermeisten darauf achtete, dass seine Haarpracht auch bei diesem Wetter hält. Der vierte unsägliche Auftritt in Folge und eine Degradierung in Zweite Mannschaft wäre die einzige logische Konsequenz. Aber damit tut man sich in Bochum schwer. Nicht mit Konsequenzen, aber mit logischen...

Montag, 6. Januar 2014

Von wegen Tradition schießt keine Tore



VfL triumphiert beim NRW-TraditionsmastersRuhrpottsieger ist unsere Traditionsmannschaft geworden. Alle anderen hinter uns gelassen, wie 2006/2007. So ist es halt in der Winterpause, die so endlos lange erscheint. Auch die Medien übertreffen sich in Nicht-Meldungen, wenn es um den VfL geht. "Machtwort von VfL-Boss: Schluss mit Mittelmaß", "Felix Bastians will die Blitz-Rettung", "Sukuta-Pasu sieht Zukunft beim VfL",... - Sehen wir es positiv, es gibt aktuell keine neuen schlechten Meldungen zu Finanzen und Abgängen. Es herrscht Ruhe im Verein und alle können sich beim zweitschlechtesten Heimteam der Liga auf den Rückrundenstart vorbereiten.

Montag, 11. November 2013

Macht's noch einmal Richy und Uschi



Richy liebt...

Ich hatte das Vergnügen, nach dem letzten Höhenflug (2:0 in Fürth) die Kolumne schreiben zu dürfen und Geschichte wiederholt sich anscheinend. Ausgerechnet gegen Köln (sage ich Leverkusener) kann ich ein Spiel bejubeln, was wohl alle Bochumer im Stadion mitgerissen hat und den VfL erst einmal wieder in halbwegs anschauliche Tabellenregionen katapultiert hat. So sehr man verlorene Punkte aus den vier Pleitepartien hinzurechnen kann und damit an den Aufstiegsrängen kratzen würde, so sehr kann man auch aus den beiden letzten Siegen das Glück heraus rechnen und  wir stünden punktgleich mit unserem nächsten Gegner in den Abstiegsrängen.
 
Es war eine bundesligareife Stimmung, natürlich mitgetragen von den zahlreichen Gästefans, und richtigerweise haben Trainer und Spieler darauf hingewiesen, dass Mannschaft und Fans sich gegenseitig zum Sieg getragen haben, vor allem in der Abwehrschlacht zum Ende hin. Das Glück und die Sanftmütigkeit des Schiedsrichters haben wir uns verdient und Andreas Luthe schrammte ebenso knapp an Elfmeter und Platzverweis vorbei, wie Ujahs letzter Versuch an der Torlinie.