Dienstag, 9. Dezember 2014

Selbstzerstörung beim VfL



Versuchte Schadensbegrenzung


„All die Jahre stehst Du da, wie ein Fels so stark und fest. Der sich selbst von größten Wellen nicht vom Platz vertreiben lässt“ klingt es vor jedem VfL-Heimspiel durchs Stadion. Es wird Zeit einen neuen Text oder ein neues Lied zu suchen, denn der VfL ist dabei, sich selber zu zerstören. Es ist mehr ein Sandstein oder ein Hügel Kieselsteine, die an der Castroper zu sehen sind. Es braucht nicht mehr viel, um auch diesen, und damit den Profifußball und den Verein wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen, hinweg zu spülen.

Es scheint, als ob an fast ausnahmslos jeder Stelle daran gearbeitet wird immer ein Stück mehr zu zerstören. Neue Gräben tun sich auf, alte Spannungen entladen sich. Der Schrecken ohne Ende läuft auf ein schreckliches Ende hinaus. Noch nie war der VfL dem totalen Abgrund so nahe wie jetzt, wo auch bei Opel die Lichter ausgegangen sind.

Dienstag, 11. November 2014

Raus und Ruhe oder Ruhe und Raus

Mit dem späten Ausgleich in Kaiserslautern haben die beiden zuletzt erfolglosen Terodde und Sestak dem VfL und Trainer Neururer etwas Ruhe verschafft. Ruhe, die beim nächsten Heimspiel gegen den nächsten Tabellenletzten Aalen sehr schnell wieder den lauter werdenden „Raus!“-Rufen weichen kann, sollte der VfL keine überzeugende Leistung abliefern und den ersten Heim-Dreier einfahren.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wie kehrt der neue Besen auf der Mitgliederversammlung?

Die positive Ruhe beim VfL war schon beunruhigend. Die Neururer-Kritiker sind aktuell kaum laut und ernsthaft zu vernehmen, die Sestak-Millionen, die Transfers von Goretzka und Klostermann längst abgehakt und die Diskussionen drehen sich tatsächlich darum, welcher Spieler auf welcher Position und mit welchen Mitspieler die beste von zahlreichen Optionen ist…

Doch rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung hat der neue Besen im Amt des Vorstands Finanzen  mal eine Arbeitsprobe gegeben und gezeigt, wie er zu kehren gedenkt: Zu hinterfragende 150.000 Euro Einsparung durch Auflösung der Frauen- und Mädchenabteilung. Verbunden mit der Aussage, dass dies nicht die einzige und letzte Maßnahme sein wird, um den VfL finanziell gesund aufzustellen. Da bleibt den temporär entspannten VfL-Anhängern das Fiege in Halse stecken. Wie schlecht ist es um den VfL tatsächlich bestellt und was ist an Einschnitten, auch im personellen Bereich, noch zu befürchten? 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Frauen kosten Geld...


Wissen wir. Beim VfL sollen es 150.000 € im Jahr sein. Rechnet die andere Seite sind es vielleicht nur 100.000 €. Gleichwohl sind es Kosten und bei der wirtschaftlichen Situation des VfL, die sich ungleich schlechter darstellt als in München, Wolfsburg,Leverkusen, müssen alle Kosten auf den Prüfstand gestellt werden. Erst recht von einem neuen Finanzchef.

Ergebnis: Zu teuer für den VfL.

 Meine persönliche Meinung:  Der Frauenfußball interessiert mich nicht. Ich schaue am Wochenende nach, wie die VfL-Frauen gespielt haben  und freue mich, wenn sie gewonnen haben. Wobei es in der 2.Bundesliga Nord keinen Verein gibt, der irgendwelche positiven oder negativen Emotionen bei mir weckt. Kennt überhaupt einer die Teams der Liga? Lübars, Gütersloh, Cloppenburg und Meppen? 

Montag, 15. September 2014

Frankfurt, Leipzig, Leicester


www.facebook.com/BlueandWhiteFriendship 
Auch wenn es wieder nicht zum ersten Liga-Heimsieg in der Saison gereicht hat und damit die Tabellenspitze geräumt werden musste, überwiegt beim VfL immer noch die Freude über das runderneuerte Team und die sechs Pflichtspielergebnisse.  Zu Recht! „Wer friert uns diesen Moment ein?“ bleibt man geneigt zu rufen, aber vielleicht geht die Serie ja noch ein Stück weiter. Mit dem FSV Frankfurt empfängt uns ja am kommenden Samstag ein Angstgegner, nach vier Niederlagen in Folge gegen die Bornheimer gilt es zu punkten und ich bin davon überzeugt, dass es aufgrund der Stürmerqualität klappen wird, zumal wir auswärts spielen, was uns momentan doch etwas mehr zugutekommt.

Widmen wir uns ein wenig der Drumherum. Während ich immer noch darauf warte, dass die guten Villis-Kontakte die erhofften ein-zwei größeren und finanzstärkeren Partner bringen, hat sich Peter Neururer einmal mehr laut und deutlich geäußert. Zu Lukas Klostermann samt seinem Berater und zu RB Leipzig. Beide Aussagen waren richtig. Lukas hat zu früh alles auf die Karte „Kohle“ gesetzt. In Bochum hätte er die Chance gehabt sich zu entwickeln und zu präsentieren. Wenn er die Qualität zeigt, die ihm unterstellt wird, hätten sich die lukrativen Vereine schon gemeldet und er hätte den nächsten Schritt zur richtigen Zeit machen können. Jetzt spielt er mit der Leipziger U19 gegen Kiel, Erfurt und Meppen gegen den Abstieg. Wenn er denn spielt… 

Dienstag, 27. Mai 2014

Sommerpause zum Vergessen

Stanislav Sestak erzielte 2009 alle Tore
beim 3:0 des VfL in Hoffenheim...
Bild: vfl-bochum.de
Normalerweise ist eine Sommerpause schon nach sieben Tagen eine Qual. Doch dieses Mal hab ich sie nicht nur herbeigesehnt sondern gehofft, sie dauert ewig. Oder zumindest so lange, bis an der Castroper Gras über so ziemlich alles gewachsen ist, was sich in den letzten Monaten so hartnäckig an der Oberfläche gehalten hat. Namen, Gesichter, Statistiken der letzten Saison sollen einfach in meiner Erinnerung so weit verdrängt werden wie das 1:6 in Oberhausen (2002), das 2:6 gegen TeBe (1999), das 1:3 in Wuppertal (1994) oder die Pokal-Niederlagen bei  Fortuna Köln (1:2, auch 1994) bzw. Union Berlin (0:1, 2000).